Im Jahr 1913 veröffentlichte Andrej A. Markov ein Werk, das sich als wegweisend für die Verbindung von Mathematik und Kunst herausstellen sollte. Die Autoren beleuchten in diesem Sammelband die Innovationskraft seiner Ideen und deren vielfältige Anwendung in verschiedenen Kunstformen. Von der Literatur bis zur Musik wird untersucht, wie Markovs Theorien die Schaffung und Analyse künstlerischer Werke beeinflussen können.
Besonders im Fokus steht die Frage, inwiefern berechenbare Elemente in der Kunst nicht nur als technische Hilfsmittel, sondern auch als Bereicherungen des kreativen Prozesses fungieren. Die Zusammenstellung kreativer und analytischer Ansätze eröffnet neue Perspektiven auf die Wechselwirkungen zwischen Kunst und Wissenschaft, was Leser und Fachleute gleichermaßen ansprechen dürfte.