Beschreibung
Mariechen, die dreizehnjährige Enkelin, findet die Ideen der Oma zwar immer ganz spannend, doch sie ist über beide Ohren in gleich zwei Jungs aus ihrer Klasse verliebt. Ihre Eltern, die im eigenen Friseursalon genug Schwierigkeiten haben, bekommen erst sehr spät Einblick in die finanzielle Misere, die sich über der Villa Henriette in Form einer Versteigerung zusammenbraut.
Glücklicherweise gibt es da noch den Großonkel, der sich seit Jahren nicht aus seinem Gewächshaus fortbewegt hat und kaum etwas versteht, da er ohne sein Hörgerät fast taub ist; doch wenn Not am Mann ist, kann man sich auf ihn verlassen.
Villa Henriette ist ein gut lesbares Kinderbuch, vollgepackt mit witzigen Personen und ihren unterschiedlichen Sorgen und Problemen. Geschrieben ist die Geschichte im unverwechselbaren österreichischen Dialekt der Autorin. Ein Buch, in dem man sich -- je länger man darin liest -- ein gemütliches Zuhause schaffen kann. --Manuela Haselberger