Buchdetails
Beschreibung
Die Studie untersucht anhand gedruckter und ungedruckter Werke und Materialien das historiographische Schaffen des Zürcher Reformators Heinrich Bullinger. Im Vordergrund steht die in den 1560er-Jahren entstandene handschriftliche »Reformationsgeschichte« des Zürcher Antistes, deren Entstehung, Quellengrundlage und Quellenverarbeitung im Kontext der geschichtstheologischen Voraussetzungen und methodologischen Ansprüchen, unter denen sich Bullingers historiographisches Schaffen vollzog, untersucht und vor dem Hintergrund der humanistischen und konfessionellen Geschichtsschreibung der Frühen Neuzeit historiographiegeschichtlich eingeordnet wird. Einen weiteren Aspekt bildet die Überlieferungs- und Rezeptionsgeschichte dieses für die spätere Reformationsgeschichtsschreibung fundamentalen Werkes. Neben dieser Analyse werden zahlreiche bislang unveröffentlichte Arbeitsmaterialien Bullingers historisch-kritisch ediert und detaillierte Beschreibungen der überlieferten Abschriften vorgelegt.