Beschreibung
Nur ist es wirklich so einfach, das mit dem Zaubern? Natürlich nicht. Denn wer kann schon eine Stunde lang ruhig auf einem Bein stehen (dann auch noch auf dem linken!) und dabei zusätzlich mit der kleinen Zehe schnell auf und ab wippen, ohne die Zehe daneben zu bewegen?! Niemand? Wenn es da nicht diese Doris gäbe mit ihrem Willen und ihrer zu belohnenden Geduld ...
In einer Nacht des Jahres 1982 schrieb Franz Fühmann das Märchen von der »Doris Zauberbein«, eine wunderbar lebendige, unterhaltsame, erfrischend unpädagogisch daherkommende und doch lehrreiche Geschichte über Durchsetzungskraft, Gerechtigkeitssinn, über Aufbegehren gegen Rücksichtslosigkeit und scheinbar Festgefügtes.
Ein Text, der wieder beweist, welche Kraft Kinderliteratur entwickeln kann, wenn sie – wie bei Fühmann – lustvoll und sprachgewandt mit Fantasie spielt und liebenswert selbstbewusste Figuren erschafft. Vor allem dann, wenn sich zum Text die bewegten und bewegenden Illustrationen von Jacky Gleich gesellen ...