Beschreibung
Besonderes Augenmerk liegt auf der Septuaginta, dessen Übertragung und Anpassung durch die Jahrhunderte großen Einfluss auf die Glaubensgemeinschaften hatte. Die unterschiedlichen Ansätze und Methoden der Textbearbeitung werden systematisch untersucht und geben Aufschluss über die Praktiken der antiken Schreiber. Dies bietet einen einzigartigen Einblick in die literarischen und historischen Kontexte, in denen diese Texte entstanden sind.
Die Diskussion wird durch umfassende Fallstudien ergänzt, die echte Beispiele für scribal error und die anschließende Rewriting-Praxis liefern. Diese differenzierte Betrachtung hilft, ein besseres Verständnis darüber zu gewinnen, wie antike Schriftsteller die Grenzen des Textes wahrnahmen und manipulierten, was letztlich zu einer tieferen Einsicht in die Entstehungsgeschichte dieser bedeutenden Werke führt.