Im Schattenmund erzählt Marie Cardinal die abenteuerliche Geschichte ihrer Analyse, die mit dreißig beginnt, als sie wegen ständiger Blutungen und Halluzinationen zu normalen Kontakten mit der Außenwelt nicht mehr fähig ist. Leidenschaftliche Anklagen brechen aus ihr hervor, gegen die scheinbar kaltherzige Mutter und eine erstarrte bürgerliche Gesellschaft. Nach sieben Jahren hat Marie Cardinal nicht nur ihre Krankheit überwunden, sondern auch zu sich selbst gefunden; aus dem menschlichen Wrack ist eine selbstbewusste, neugierige Frau geworden.
Marie Cardinal erzählt die Geschichte ihrer Psychoanalyse. Am Anfang hat sie schwere körperliche Beschwerden, kann nicht mehr aus dem Haus gehen und schämt sich. In der Therapie findet sie Gründe für diese Dinge und kann so wieder "normal" leben.