Werner Hamacher beschäftigt sich in diesem Werk intensiv mit dem Konzept der Sprachgerechtigkeit, welches eng mit der Frage nach Gerechtigkeit und Teilhabe in der Gesellschaft verknüpft ist. Er argumentiert, dass die bloße Existenz von Menschenrechten nicht ausreicht, um eine gerechte Gesellschaft zu schaffen. Es bedarf einer egalitären und inklusiven Sprache, um eine echte Menschengerechtigkeit zu erreichen, die alle Individuen berücksichtigt und ihnen eine Stimme verleiht.
Durch eine tiefgehende Analyse der sprachlichen Strukturen und deren Einfluss auf gesellschaftliche Hierarchien fordert Hamacher dazu auf, Denkweisen zu hinterfragen und neue Perspektiven zu entwickeln. Er beleuchtet, wie Sprache als Werkzeug sowohl zur Befreiung als auch zur Unterdrückung dienen kann und plädiert für ein Umdenken, das die Wertigkeit jeder Stimme erkennt und fördert.