Opis
Manuel kehrt nach vielen Jahren aus Kuba nach seinem Heimatdorf in Haiti zurück und findet eine verfeindete Dorfgemeinschaft vor. Zudem darben die Bauern unter der Dürre. Wasser ist kaum mehr vorhanden: zu sehr haben sie selbst den Wald abgeholzt. Die Bauern, Herren über den Tau, hungern. Manuel verliebt sich in Annaise von der verfeindeten Sippe (Romeo und Julia Motiv).
Er will sich weder den christlichen noch den heimischen Priestern ausliefern. Manuel hält das Vertrauen auf irgendwelche Götter für "Torheit und Afferei". Er glaubt an die eigene Kraft und sucht und findet in den versteckten Wäldern eine Quelle. Nur eine gemeinsame Kraftanstrengung kann das Wasser für die heimischen Felder nutzbar machen. Doch da ist Gervilen, der ebenfalls ein Auge auf Annaise hat und die Versöhnung ablehnt.
Der etwas pathetische Roman lebt von den Bräuchen auf Haiti, von Sprichwörtern ("wenn ein Mensch Pech hat, kann er sich an geronnener Milch den Schädel einrennen") und den einfachen Menschen, die Roumain markant schildert.
Dazu verwebt er zahlreiche Stoffe der Literatur- und Menschheitsgeschichte. Neben Romeo und Julia sind es Adam und Eva; der Geister- oder Lebensbaum als Hüter des lebensnotwendigen Wassers; die Frauen, die den Widerstand organisieren; der mythenhafte Lohengrin, der auftaucht, um der Gemeinschaft neue Kraft zu geben. Er zeigt, dass auf Haiti (wie auch etwas abgeschwächt in Europa) das Christentum das Heidnische aufsaugt und beides nebeneinander weiterlebt.
Er will sich weder den christlichen noch den heimischen Priestern ausliefern. Manuel hält das Vertrauen auf irgendwelche Götter für "Torheit und Afferei". Er glaubt an die eigene Kraft und sucht und findet in den versteckten Wäldern eine Quelle. Nur eine gemeinsame Kraftanstrengung kann das Wasser für die heimischen Felder nutzbar machen. Doch da ist Gervilen, der ebenfalls ein Auge auf Annaise hat und die Versöhnung ablehnt.
Der etwas pathetische Roman lebt von den Bräuchen auf Haiti, von Sprichwörtern ("wenn ein Mensch Pech hat, kann er sich an geronnener Milch den Schädel einrennen") und den einfachen Menschen, die Roumain markant schildert.
Dazu verwebt er zahlreiche Stoffe der Literatur- und Menschheitsgeschichte. Neben Romeo und Julia sind es Adam und Eva; der Geister- oder Lebensbaum als Hüter des lebensnotwendigen Wassers; die Frauen, die den Widerstand organisieren; der mythenhafte Lohengrin, der auftaucht, um der Gemeinschaft neue Kraft zu geben. Er zeigt, dass auf Haiti (wie auch etwas abgeschwächt in Europa) das Christentum das Heidnische aufsaugt und beides nebeneinander weiterlebt.
Szczegóły książki
Format
Miękka okładka
Strony
148 stron
Język
Niemiecki
Opublikowany
sty 1, 1947
Wydawca
Verlag Volk und Welt